Nicole Bracht-Bendt
aus Harburg-Landnicole.bracht-bendt (at) bundestag.de
www.nicole-bracht-bendt.de
- Mitglied des Bundestages seit 2009
- Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
- Mitglied in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages
- geboren am 27.04.1959 in Burgwedel
- verheiratet, zwei Söhne
- gelernte Tischlerin
- Mitglied im Heimbeirat eines Pflegeheims
- Laienhelferin für demenzkranke Menschen
- 1996-2000 Mitglied im Gemeinderat Kakenstorf (Samtgemeinde Tostedt)
- 1996-2000 Mitglied im Sozialausschuss im Samtgemeinderat Tostedt
- seit 2001 Mitglied im Rat der Stadt Buchholz i.d.N.
- seit 2006 stellvertretende Oberbürgermeisterin in Trelde
- seit 2008 Mitglied im Landesvorstand der FDP
Blog
Seit 2009 gehöre ich erstmals dem Deutschen Bundestag an. Ich freue mich, dass die FDP-Bundestagsfraktion mich zur Sprecherin für Frauen und Senioren ernannt hat. Darüber hinaus vertrete ich die FDP-Bundestagsfraktion in der Kinderkommission des Deutschen Bundestags.
Als Frauenpolitikerin ist mir selbstverständlich die immer noch bestehende Entgeltungleichheit ein wichtiges Anliegen. Es kann nicht sein, dass heute noch Frauen in einigen Bereichen weniger Geld als Männer für die gleiche Leistung erhalten. Statistisch gesehen verdienen Frauen in Deutschland 23 Prozent weniger als Männer. Das ist in Europa eines der schlechtesten Ergebnisse. Das Deutsche Institut für Wirtschaft (DIW) hat in einer neuen Studie dargestellt, dass gerade in höheren Positionen die Gehaltunterschiede zwischen Männern und Frauen am gravierendsten sind. Das ist erschreckend und völlig unakzeptabel. Frauen müssen selbstbewusster bei Gehaltsverhandlungen auftreten und mehr netzwerken.
Eine vom Gesetzgeber verordnete Frauenquote ist für mich nicht die Lösung. Der Staat sollte sich da heraus halten. Den Vorstoß der Telekom, die eine 30 Prozent-Quote im Unternehmen einführen will, unterstütze ich natürlich.
Viele junge Frauen entscheiden sich immer noch für Berufe, in denen es kaum Aufstiegsmöglichkeiten gibt und die gering entlohnt werden. Eltern und Schule sind hier gefragt, Mädchen müssen schon früh in der Schule über alternative Berufsfelder informiert und motiviert werden, gezielt in Fachrichtungen zu gehen, die nachgefragt und gut bezahlt sind.
Seniorenpolitik
Ich begrüße es sehr, dass Politik und Wirtschaft im Zuge der demografischen Entwicklung verstärkt darüber nachdenken, wie das Know how älterer Menschen stärker genutzt werden kann. Dabei dürfen aber nicht ausschließlich wirtschaftliche Interessen im Mittelpunkt stehen. Alte Menschen dürfen nicht zwangsweise aufs Abstellgleis gestellt werden. Immer mehr Männer und Frauen wollen heutzutage länger arbeiten und sich aktiv im Beruf und auch ehrenamtlich einbringen. Dieses Ziel verfolgt auch unter anderem der Antrag, den ich beim Landesparteitag in Hannover eingebracht habe und der mit großer Mehrheit verabschiedet wurde.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Ausbau einer altersgerechten Wohn- und Infrastruktur. Es ist unsere Pflicht, Menschen dabei zu unterstützen, dass sie so lange es möglich ist, in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können und ein selbst bestimmtes Leben führen können. Daher mache ich mich für den Ausbau barrierefreien Wohnraums stark. Auch im städtebaulichen Bereich stellt der gesellschaftliche Wandel uns vor neue Notwendigkeiten und Herausforderungen. Bei Sanierungen oder Neubauten gleich von Beginn an altersgerecht und barrierefrei zu planen, muss selbstverständlich werden.
Auch eine bessere Vereinbarkeit von beruflicher Tätigkeit und der Pflege von Angehörigen ist ein gesellschaftspolitisches Thema, bei dem zweifellos Handlungsbedarf besteht.
Als Mitglied der Kinderkommission setze ich mich für die Schwächsten in unserer Gesellschaft ein, unsere Kinder. Einer meiner Schwerpunkte in dieser Legislaturperiode ist die Trauerarbeit. Kinder, die plötzlich Vater oder Mutter, Großeltern oder Freunde verlieren, fühlen sich in solchen schwierigen Situationen allein gelassen. Es geht dabei nicht ausschließlich um den Verlust durch Sterben. Jede zweite Ehe wird heute geschieden. Ein Kind liebt beide Elternteile und trauert auch, wenn Vater oder Mutter geht.
Als Frauenpolitikerin ist mir selbstverständlich die immer noch bestehende Entgeltungleichheit ein wichtiges Anliegen. Es kann nicht sein, dass heute noch Frauen in einigen Bereichen weniger Geld als Männer für die gleiche Leistung erhalten. Statistisch gesehen verdienen Frauen in Deutschland 23 Prozent weniger als Männer. Das ist in Europa eines der schlechtesten Ergebnisse. Das Deutsche Institut für Wirtschaft (DIW) hat in einer neuen Studie dargestellt, dass gerade in höheren Positionen die Gehaltunterschiede zwischen Männern und Frauen am gravierendsten sind. Das ist erschreckend und völlig unakzeptabel. Frauen müssen selbstbewusster bei Gehaltsverhandlungen auftreten und mehr netzwerken.
Eine vom Gesetzgeber verordnete Frauenquote ist für mich nicht die Lösung. Der Staat sollte sich da heraus halten. Den Vorstoß der Telekom, die eine 30 Prozent-Quote im Unternehmen einführen will, unterstütze ich natürlich.
Viele junge Frauen entscheiden sich immer noch für Berufe, in denen es kaum Aufstiegsmöglichkeiten gibt und die gering entlohnt werden. Eltern und Schule sind hier gefragt, Mädchen müssen schon früh in der Schule über alternative Berufsfelder informiert und motiviert werden, gezielt in Fachrichtungen zu gehen, die nachgefragt und gut bezahlt sind.
Seniorenpolitik
Ich begrüße es sehr, dass Politik und Wirtschaft im Zuge der demografischen Entwicklung verstärkt darüber nachdenken, wie das Know how älterer Menschen stärker genutzt werden kann. Dabei dürfen aber nicht ausschließlich wirtschaftliche Interessen im Mittelpunkt stehen. Alte Menschen dürfen nicht zwangsweise aufs Abstellgleis gestellt werden. Immer mehr Männer und Frauen wollen heutzutage länger arbeiten und sich aktiv im Beruf und auch ehrenamtlich einbringen. Dieses Ziel verfolgt auch unter anderem der Antrag, den ich beim Landesparteitag in Hannover eingebracht habe und der mit großer Mehrheit verabschiedet wurde.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Ausbau einer altersgerechten Wohn- und Infrastruktur. Es ist unsere Pflicht, Menschen dabei zu unterstützen, dass sie so lange es möglich ist, in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können und ein selbst bestimmtes Leben führen können. Daher mache ich mich für den Ausbau barrierefreien Wohnraums stark. Auch im städtebaulichen Bereich stellt der gesellschaftliche Wandel uns vor neue Notwendigkeiten und Herausforderungen. Bei Sanierungen oder Neubauten gleich von Beginn an altersgerecht und barrierefrei zu planen, muss selbstverständlich werden.
Auch eine bessere Vereinbarkeit von beruflicher Tätigkeit und der Pflege von Angehörigen ist ein gesellschaftspolitisches Thema, bei dem zweifellos Handlungsbedarf besteht.
Als Mitglied der Kinderkommission setze ich mich für die Schwächsten in unserer Gesellschaft ein, unsere Kinder. Einer meiner Schwerpunkte in dieser Legislaturperiode ist die Trauerarbeit. Kinder, die plötzlich Vater oder Mutter, Großeltern oder Freunde verlieren, fühlen sich in solchen schwierigen Situationen allein gelassen. Es geht dabei nicht ausschließlich um den Verlust durch Sterben. Jede zweite Ehe wird heute geschieden. Ein Kind liebt beide Elternteile und trauert auch, wenn Vater oder Mutter geht.





