Liberale Frauen Niedersachsen fordern verlässliche Informationen zu Brustimplantaten
Dienstag, 24. Januar 2012
Die Liberalen Frauen Niedersachsen sehen dringenden Handlungsbedarf, jene Frauen besser und verlässlich zu informieren, die wegen der Implantation minderwertiger Brustkissen Gesundheitsgefährdungen befürchten. Dies soll durch persönliche, telefonische Beratungsgespräche unterstützt werden.
"Kompetente Unterstützung brauchen insbesondere Frauen, die einen vertrauenswürdigen Ansprechpartner vermissen und die nicht die Mittel haben, einer Aufforderung zur Entfernung mangelhafter Implantate nachzukommen", so Hillgriet Eilers, Vorsitzende der Liberalen Frauen Niedersachsen.
Deswegen soll die Themen- und Nummernliste des Bürgertelefons beim Bundesgesundheitsministerium um "Aktuelle Fragen" erweitert werden, so dass sich betroffene Frauen dort sehr bald zu Brustimplantaten informieren können.
Diese Telefonnummer soll allgemein bekannt gemacht werden.
Auch die Aufklärung über das Internet ist wichtig, so soll das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BAfArM) seine Informationsschrift zu Brustimplantaten aus dem Jahr 2004 schnellstens aktualisieren und zum Download bereitstellen.
Angaben des "Deutsche Ärzteblattes" vom 18.01.2012 beziffern die Anzahl der in Deutschland betroffener Frauen auf bis zu 10.000.
Das BfArM und die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie andere Fachgesellschaften empfehlen eine zügige Explantation von Kissen, die mit Industrie-Silikon gefüllt sind. Die Krankenkassen geben unterschiedliche Auskünfte. Es herrscht Verwirrung über gesundheitliche Gefahren, Dringlichkeit einer Explantation, Kosten, Produkthaftungen, Entschädigungen und anderes mehr. Parallel schüren gewisse Operateure diese Ängste, um eigene Geschäfte zu machen.
Die Liberalen Frauen begrüßen, dass die Zulassungsbedingungen und die Überwachung von Medizinprodukten in Deutschland auch in Bezug auf Brustimplantate verschärft werden. Allerdings ist dies keine Hilfe für Frauen, die bereits von mangelhaften Produkten betroffen sind.
"Kompetente Unterstützung brauchen insbesondere Frauen, die einen vertrauenswürdigen Ansprechpartner vermissen und die nicht die Mittel haben, einer Aufforderung zur Entfernung mangelhafter Implantate nachzukommen", so Hillgriet Eilers, Vorsitzende der Liberalen Frauen Niedersachsen.
Deswegen soll die Themen- und Nummernliste des Bürgertelefons beim Bundesgesundheitsministerium um "Aktuelle Fragen" erweitert werden, so dass sich betroffene Frauen dort sehr bald zu Brustimplantaten informieren können.
Diese Telefonnummer soll allgemein bekannt gemacht werden.
Auch die Aufklärung über das Internet ist wichtig, so soll das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BAfArM) seine Informationsschrift zu Brustimplantaten aus dem Jahr 2004 schnellstens aktualisieren und zum Download bereitstellen.
Angaben des "Deutsche Ärzteblattes" vom 18.01.2012 beziffern die Anzahl der in Deutschland betroffener Frauen auf bis zu 10.000.
Das BfArM und die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie andere Fachgesellschaften empfehlen eine zügige Explantation von Kissen, die mit Industrie-Silikon gefüllt sind. Die Krankenkassen geben unterschiedliche Auskünfte. Es herrscht Verwirrung über gesundheitliche Gefahren, Dringlichkeit einer Explantation, Kosten, Produkthaftungen, Entschädigungen und anderes mehr. Parallel schüren gewisse Operateure diese Ängste, um eigene Geschäfte zu machen.
Die Liberalen Frauen begrüßen, dass die Zulassungsbedingungen und die Überwachung von Medizinprodukten in Deutschland auch in Bezug auf Brustimplantate verschärft werden. Allerdings ist dies keine Hilfe für Frauen, die bereits von mangelhaften Produkten betroffen sind.




